Freitag, 25. Dezember 2009

...was lange währt.....

Schon immer war ich von Aquarien fasziniert. Waren wir in einem Restaurant nahmen wir immer der Tisch neben dem obligatorischen Aquarium. In unserer ersten Wohnung las ich mich dann mal in die Fachliteratur ein und fand das furchtbar kompliziert und traute mir es nicht wirklich zu, hatte ich doch liebe Bekannte und Verwandte die mir alle Bange machten, was das für eine stressige Sache wäre das alles in Schuss zu halten.
Dabei haben die sich selbst jahrelang an der Aquaristik erfreut. Dann lernte ich meine Freundin Sandra kennen und als ich zum ersten Mal bei ihr zu Besuch war hatte sie ein wunderschönes riesiges Aquarium da stehen. sie nahm mir total die Angst, die mir andere jahrelang eingeredet haben. Sie hat mich wunderbar beraten und ich kaufte mir ein 80-Literbecken für den Anfang und sie half mir beim Neustart. Schon nach drei Monaten war mir klar, dass ich für meine Fischies ein größeres Becken haben wollte. Meiner Freundin Natascha war es jahrelang genau so ergangen wie mir und ich beruhigte nun sie genau so, wie Sandra es bei mir getan hatte. natasche übernahm dann mein 80-Literbecken, als ich endlich zu meinem "Seestern Galactica" kam. Ein 1,20m-Becken.

Seestern Galactica

Mein zweites Becken wurde dann ein 1,20m Becken, 240Liter Fassungsvermögen. Meine Freundin Sandra taufte es auf den Namen "Seestern Galactica".

Eigentlich kann mein Aquarium nicht "funktionieren" wenn man den Damen diverser Zooabteilungen glauben dar. und doch funktioniet es nun schon fast 3 Jahre ohne dass die Fische sich gegenseitig fressen.


Fadenfische, Rückenschwimmende Kongowelse, Rot-blaue Kolumbianer, diverse Salmler, Glaswelse, Ancistren, Panzerwelse, Saugschmerlen, Rüsselbarben, Neons und Gubbys leben friedlich miteinander.

Sir Lando Carissian


In diesem 60-Liter-Becken lebte mein Florida-Hummer.

Hummer tragen ihr Skelett nach außen. Wenn sie wachsen wird es zu eng in der Hülle und sie platzen buchstäblich aus den Nähten und streifen wie eine Schlange ihre Hülle ab und kommen dann wesentlich größer zum Vorschein. Die alte Hülle wird von ihnen gefressen weil dort wichtige Nährstoffe drin sind. Hier war er fast doppelt so groß wie zu Anfang und hatte gerade eine Häutung hinter sich. Dann war er immer sehr farbintensiv. So eine Häutung ist immer lebensgefährlich für die Hummer, da sie während der Häutung die Atmung einstellen. Leider blieb er kurz vor Weihnachten 2008 bei einer Häutung zu lange in der "Schälphase" und ist gestorben. Wäre es tagsüber passiert hätte ich ihm helfen können, aber er häutete sich über Nacht und morgens kam alle Hilfe zu spät.


Sir Lando Carissian



Weihnachten 2007 habe ich mir endlich meinen Traum erfüllt und "Sir Lando Carissian" zog bei uns ein. Das war ein blauer Floridahummer. Es war nur einer, wenn es auch auf dem Foto oben anders wirkt durch die Spiegelung in der Scheibe. Und er hatte auch keinen "Koks bestellt". Die weißen Perlchen sind Mineralsalze.

Da war er noch ganz klein.... ca 4 cm , am Ende war er ca 10-12cm groß und frech wie Oskar, immer die Zange nach oben um zu drohen...